Die Welpenaufzucht:

In den ersten zwei Wochen machen die Welpen noch relativ wenig "Arbeit", da sie meistens Schlafen oder trinken und die Mutterhündin die Ausscheidungen der Welpen aufleckt und dadurch das Lager sauber hält. Wenn die Welpen jedoch Anfangen die Augen und Ohren zu öffnen und herumzukrabbeln, wird die Sache interessant. Auf jeden Fall müssen die Welpen ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten erhalten und viel Kontakt mit Menschen haben, in den ersten Wochen beim Züchter erfährt der Welpe die Grundprägung auf den Menschen. Ab der vierten Woche sollte die Welpen auch die Möglichkeit bekommen, draußen herum zu tollen. Ein Welpenauslauf oder ein vollständig eingezäuntes Grundstück (ohne teure Blumen :-) sind dafür ideal.
Der Züchter sollte sich intensiv mit den Welpen beschäftigen und versuchen, sie an alle möglichen Dinge in der menschlichen Umgebung zu gewöhnen.
Ab der dritten bis vierten Woche kann man mit der Zufütterung beginnen. Dafür eignen sich eingeweichte Flocken und ganz feines Hackfleisch. Die Welpen brauchen manchmal etwas, bis sie herausgefunden haben, wozu das Zeug, dass Sie ihnen da vorsetzen, gut ist, und das man nicht unbedingt immer mit allen vier Pfoten in der Schüssel stehen muss, aber das sind nur Anfangsschwierigkeiten. (Bei mehr Interesse über "Welpenernährung" schauen Sie doch auf der Startseite unter der Rubrik "Ernährung" unter "Ernährung von Welpen", dort finden Sie eine genaue Beschreibung und Anleitung)

Vergessen Sie bitte nicht, die Welpen regelmäßig zu entwurmen (die ersten Würmer erhalten sie bereits über die Muttermilch), halten Sie sich bei den Abständen am besten an die Anweisungen Ihres Tierarztes. Die Impfung der Welpen sollten Sie rechtzeitig mit Ihrem Tierarzt besprechen. Auch eine Augenuntersuchung auf CEA sollte zwischen der 6. und 8. Woche stattfinden. Besser ist hier früher ...
Deckschein und alle weiteren Unterlagen werden rechtzeitig an den Verein geschickt, der Zuchtwart über den Wurf informiert, damit er ihn abnehmen kann.
Mit 8 bis 12 Wochen (es gibt verschiedene Ansichten darüber, wann man einen Welpen abgeben sollte) kann der Welpe von seiner neuen Familie abgeholt werden. Sie haben als Züchter die Verantwortung, sich jeden Welpeninteressenten sehr genau anzusehen und ggf. auch abzulehnen, wenn Ihnen die Umstände nicht zusagen. Das vermeidet meist spätere Reue und Tränen. Man kann nicht immer verhindern, dass ein Hund in schlechte Hände kommt, auch ein Züchter ist kein Hellseher, aber man kann sein bestes geben und seine Menschenkenntnis einsetzen.

Mehr Informationen über die Welpenaufzucht lesen Sie bitte unter dem Punkt SOZIALISIEUNG