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... BARF: Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung oder Bones And Raw Foods ... die Hundeernährung allgemein
Die Ernährung des Collies … … ist mittlerweile nicht nur noch eine „Überlebensfrage“, sondern avanciert immer mehr zu einer „Lebenseinstellung“ des Menschen. Wenn Sie 10 verschiedenen Menschen fragen, was sie warum und wann ihrem Hund füttern, werden Sie auch 10 verschiedene Antworten bekommen. Von mir bekommen Sie die Antwort dass, alles, was synthetisch erzeugt wurde (auch Vitamine) in Hundenahrung nichts zu suchen hat. Auch alle Inhaltsstoffe wie Mehle, egal ob Fleischmehl oder Getreidemehl, für die Hundeernährung ungeeignet ist. Oder haben Sie schon mal einen Wildhund oder einen Wolf gesehen der sich seine Nahrung trocknet und mahlt? Es ist nun mal eine Tatsache dass der Hund vom Wolf abstammt, auch wenn uns das bei einigen Rassen mittlerweile fast etwas befremdet, und unser Verstand nicht so schnell einen Chi-Hua-Hua mit einem Wolf in Verbindung bringen kann. Aber auch wenn sich das Aussehen über die Jahre der Zucht hinweg gravierend verändert hat, der Verdauungstrakt ist nach wie vor der gleiche. Und dieser Tatsache sollte jeder Hundehalter Rechnung tragen. KEINE Chemie, KEINE Konservierungsstoffe, KEINE Farb- oder Duftstoffe, KEINE synthetischen Vitamine, KEINE Mehle, KEINE Antioxidantien, KEINE Abfälle aus der Fleischverarbeitung (nicht mal ein Wolf käme auf die Idee den Schnabel, die Federn und die Krallen eines Huhns mitzufressen) Wer sich an diese Vorgaben hält kommt sehr schnell an die Grenzen seiner Recherchierbegabung. Sie haben nur ZWEI Möglichkeiten: Entweder, Sie werden Ihrem Hund selbst bereitetes Futter geben (BARF oder selbst gekocht) oder Sie kommen an der Hundenahrung der ARAS Tiernahrung nicht vorbei. Wie geben unseren Hunden und Katzen seit 1996 ausschließlich ARAS, und wir haben nur die besten Erfahrungen gemacht. Auch in meiner Tätigkeit als selbstständiger Ernährungsberater für Hunde und Katzen, habe ich sehr viele Fälle erlebt, Tierarzt hatte schon aufgegeben, Herrchen oder Frauchen war am verzweifeln und resignieren, in denen einfach die Umstellung auf ARAS oder auch auf selberkochen oder barfen wahre Wunder gewirkt hat. Allergien, offene eiternde Wunden, haarlose Stellen, Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Figurprobleme …. das alles kann durch die Umstellung auf eine gesunde und artgerechte Hundenahrung verschwinden. Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, lesen Sie einfach weiter. Sie
werden viel über Hundenahrung erfahren, und Sie werden viel
Ernährung von Welpen
· Das Geburtsgewicht der Welpen ist von großer Bedeutung für die Entwicklung von Hunden. Dies ist bei großen Rassen besonders gering im Verhältnis zu ihrem späteren Gewicht. Das heisst: die prozentuale Zunahme des Körpergewichts großer Rassen ist weitaus höher als bei kleinen Hunden. 1. Bernhardinerwelpe ca. 700g Geburtsgewicht – ausgewachsen ca. 75kg – 90 kg – dies macht ca. 1%. 2. Zwergpinscher ca. 120 – 150 g Geburtsgewicht – ausgewachsen 3kg – 4 kg – dies macht ca. 4%. Ein Bernhardiner braucht mindestens zwei Jahre bis er ausgewachsen ist, ein Zwergpinscher nur 8 Monate. Auf diese unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeit muss die Fütterung eingestellt werden. In den Tagen nach der Geburt nimmt der Welpe relativ rasch zu. Er sollte innerhalb der ersten Woche sein Gewicht verdoppelt, nach 10 Tagen verdreifacht haben. Das heißt für die Ernährung der lactierenden Hündin, dass sie, wie bereits in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit, mit energiedichter und eiweißreicher Nahrung dreimal täglich ernährt werden muss. Sie übernimmt in dieser Zeit die gesamte Energieversorgung von ihren Welpen. · Die Verdauung der Welpen ist anders als bei ausgewachsenen Hunden. Die ersten Tage sind sie auf die eiweißreiche Zufuhr von mütterlicher Kolestralmilch angewiesen. (energie- und eiweißreiche Vormilch). Der Magen ist noch relativ klein und macht eine häufige Nahrungsaufnahme notwendig. Der Welpe kommt mindestens stündlich zum Saugen zu Mutter. Erst ab der dritten Lebenswoche weitet sich der Magen allmählich aus. Die Nahrungsaufnahme reicht jetzt für ca. vier Stunden aus. Die Salzsäurebildung der Magenzellen beginnen um diese Zeit. Ab jetzt kann eine Beifütterung mit hochwertigen, leichtverdaulichen Proteinen erfolgen. · Praktische Tipps zur ersten Beifütterung: Die Zufütterung der ersten Fleischnahrung sollte durch ARAS Rindfleisch, Gemüse und Reis erfolgen. Ganz fein durch den Fleischwolf gedrehtes Rindfleisch ist meinen Welpen sehr gut bekommen. Die Aufnahme und Verdaulichkeit wird erhöht, indem die entsprechende Menge dieser Nahrung mit dem Mixer fein püriert, mit Wasser etwas breiig gerührt und leicht angewärmt und auf einem flachen Teller dem Welpen angeboten wird. Dabei sollte zu beginn jeder Welpe einzeln gefüttert werden, damit der Züchter die Nahrungsmenge kontrollieren kann. Stärkere Welpen verdrängen die schwächeren von der Schüssel bei gemeinsamer Fütterung. Die geeignete Zeit für die erste Zufütterung ist die Abendmahlzeit. Haben die Welpen diese neue Art zu fressen gelernt, kann der Züchter dies auf morgens, mittags und abends ausdehnen. Die Menge der zubereiteten Nahrung steigt mit der Entwicklung der Welpen. Ab der 5. Lebenswoche sollen die ARAS – Menüs oder die Rohfleischzutaten durch die Zugabe von weiteren Kohlenhydraten wie zum Beispiel Reis, Haferflocken, zerdrückte gekochte Kartoffeln oder C-real erweitert werden. Besonders bei groß- und schnellwüchsigen Rassen kann das Verhältnis der Kohlenhydrate zum Fleisch bis zu 1:1 bestehen. Zwischen den Fleischmahlzeiten empfiehlt sich eine Mahlzeit aus Hüttenkäse oder Joghurt verrührt mit einem geriebenen Apfel oder einer zerdrückten Banane. Ein Teelöffel hochwertiger Honig sollte keinem Welpen vorenthalten werden. · Welpenkalk: Während der Wachstumsphase von Hundewelpen besteht für die gesunde Entwicklung, insbesondere von Knochenbau und Zähnen, ein besonders hoher Bedarf an Kalzium, Phosphor und anderen lebenswichtigen Mineralien. Welpen-Kalk ist leicht verdaulich und speziell abgestimmt auf den wachsenden Organismus von Welpen. Eine regelmäßige Beigabe zum Futter ab der 6. Woche sichert eine gesunde Entwicklung. · Canina´s Welpenmilch haben meine Welpen vollkommen ohne
irgendwelche Probleme vertragen und es gab keine Akzeptanzprobleme.
Canina’s Welpenmilch ist Muttermilchersatz für Welpen vom
1. Lebenstag an! · Canina´s Welpenbrei: Ab der 3. Woche sollte Canina´s Welpenbrei neben der Welpenmilch zugefüttert werden. Die Zufütterung an Welpenmilch wird erst noch beibehalten und erst ab der 6. Woche zurückgenommen. Ab der 6. Woche sollte dann Canina®´s Welpenkalk zugefüttert werden.
Beste Voraussetzungen hierfür sind neben einer optimalen Zuchtkondition und Haltungsbedingungen eine hochwertige und artgerechte Ernährung. · Vor dem Belegen keine Veränderung der Ernährung. Die Qualität der Ernährung sollte allerdings wirklich hochwertig sein, sonst kann es durch fehlen bestimmter Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin A, erst gar nicht zu einer Trächtigkeit kommen. · Bis zur 5. Trächtigkeitswoche sollte die Energiezufuhr dem normalen Erhaltungsbedarf entsprechen, da die Gewichtszunahme der Föten in den ersten vier Wochen der Trächtigkeit sehr gering ist. Jedoch sind die ungeborenen Hunde sehr empfindlich gegenüber Fütterungsfehler, z. B. zu wenig Energie im mütterlichen Futter, Mangel an Spurenelementen und Mineralstoffen usw. Dies kann zu Fehlbildungen der Föten oder zum Resorbieren der Föten führen. · Ab der 5. Trächtigkeitswoche beginnen die Föten kräftig zu wachsen. Folglich nimmt auch der Energiebedarf der trächtigen Hündin zu und liegt beim Eineinhalbfachen des Erhaltungsbedarfes. Schrittweise muss die Energiezufuhr von der 5. bis zur 8. Woche gesteigert werden. Die Hündin hat während der 2. Hälfte der Trächtigkeit einen überdurchschnittlich hohen Bedarf an hochwertigem Eiweiß in der Nahrung. Der häufigste Ernährungsfehler bei trächtigen Hündinnen ist übrigens die mangelhafte Eiweißversorgung. Folge daraus: untergewichtige Welpen. Bei der Mineralstoffversorgung sollen Phosphor und Calcium in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen (Verhältnis 2:1) ABER: Unsachgemäße Überdosierung von Vitamin- und Mineralstoffpräperaten kann erhebliche Schäden hervorrufen. Die Zufütterung von Spezialpräperaten erübrigt sich, wenn man eine energiedichte und eiweißreiche Nahrung (wie die ARAS Tiernahrung oder Bona Ventura Trockennahrung) füttert oder barft. · Praktische Tipps zur Fütterung in der 2. Hälfte der Trächtigkeit: Die Futtermenge ist von der zu erwartenden Welpenzahl sowie der durchschnittlichen Gewichtszunahme der Welpen abhängig. In dieser Zeit ist eine zwei- bis dreimalige Fütterung der Hündin empfehlenswert. Übrigens: Hunde können ohne die Zufuhr des Energieträgers Kohlehydrate leben, da sie … anders als der Mensch … Fette und vor allem Eiweiß in hohem Maße zu Kohlehydraten umwandeln können. Trotzdem sind diese zur Mineralstoffversorgung nötig. Auch beeinflussen sie die bei einer hochträchtigen Hündin verlangsamte Darmtätigkeit. In der letzten, der 9. Woche, frisst die Hündin meist nur noch wenig. · Einfluss des Körpergewichtes einer Hündin auf Trächtigkeit, Geburt und Welpen: Übergewicht bei einer Hündin kann zu kleinen Würfen, zur Einengung der Geburtswege, zu Wehenschwäche oder zu Kreislaufproblemen führen. Bei Untergewicht kommen oftmals nicht genügend Eier zum Eisprung, die Zahl der Welpen bleibt gering. Es ist möglich dass die Hündin der Geburt konditionell nicht gewachsen ist. · Zusammenfassung: Eine optimale Voraussetzung für eine gesunde und erfolgreiche Trächtigkeit ist also eine Hündin in körperlicher Bestform. Dies ist nur erreichbar durch eine artgerechte und gesunde Ernährung, die die Hündin mit allem versorgt. Was sie benötigt um den Anstrengungen einer Trächtigkeit und der Geburt gewachsen zu sein. Eine hochwertige Nahrung mit hochverdaulichem Protein ist Voraussetzung.
Die Sache mit der Leberwurst
Hunde oder Katzen mit zwiebelpulverhaltigen, menschlicher Nahrung zu füttern, kann schwere Gesundheitsschäden hervorrufen. Dass Zwiebeln in bestimmten Mengen und Dosierungen für Tiere giftig sein können ist schon länger bekannt. Hunde und Katzen sind sehr empfindlich gegenüber den enthaltenen Oxidantien. Die Folge sind Schäden an den roten Blutkörperchen, so genannten „Heinz-Körperchen“, die bis zur Blutarmut führen können. In einer amerikanischen Studie wurde nun gezeigt, dass die Auswirkungen von Zwiebelpulver ganz ähnlich sind. Die Zahl der roten Blutkörperchen sank deutlich, die Zahl der schädlichen „Heinz-Körperchen“ stieg. Weder für gesunde noch für wachsende oder gar kranke Hunde und Katzen eignen sich daher zwiebelpulverhaltige Nahrung. Dazu gehören alle Wurstsorten, besonders Leberwurst, Wiener Würstchen, Soßen, Tiefkühlkost, Fertigsuppen uvm. Gerade für Patienten die gerade unter Blutarmut leiden kann diese Fütterung gefährliche werden. Appetitlosigkeit, schlechtes Fressen, breiiger Kot sollten allen Tierhaltern Anlass sein über die Fütterung ihres Lieblings nachzudenken. Tischreste sollte der Hund nicht zu fressen bekommen, denn die menschliche Kost ist von den Nährstoffen her ganz anders zusammengesetzt als die, die der Hund wirklich braucht. Zuwenig Eiweiß, zuviel Fett und scharfe Gewürze sind für den Hund nicht geeignet. Als Folge der Fütterung mit Tischresten kann der Hund regelrecht krank werden. Er wird zu dick, Adipositas (Fettsucht) ist die Folge. Die Anfälligkeit für Infektionen, Allergien, Hautkrankheiten, Hormon- und Stoffwechselstörungen, Haarausfall, Diabetes, Leber- und Kreislauferkrankungen erhöht sich rapide. Immer noch schwört das Gros der Hundhalter auf Selbstgekochtes. Doch wer kann schon am Kochtopf alle Zutaten so dosieren, dass eine artgerechte, ausgewogene und gesunde Nahrung dabei herauskommt. Das richtige Verhältnis der Grundnährstoffe – Eiweiß (Rohprotein), Fett und Kohlenhydraten – so aufeinander abzustimmen, dass sie dem Bedarf des Hundes gerecht werden, wird Spitzenköchen vielleicht noch gelingen. Aber ob die lebensnotwendigen (essentiellen) Nährstoffkomponenten, wie Vitamine und Mineralstoffe, in der richtigen Menge und im sinnvollen Verhältnis zueinander angeboten werden, da scheiden sich bereits die Geister. Allein der Aspekt von hitze- und wasserempfindlichen Vitaminen stellt den Hobby-Hundkoch bereits vor eine schier unlösbare Aufgabe. Für den Tierhalten ist deshalb die Beantwortung seiner Frage „Wie mache ich es richtig?“ recht simpel und einfach. Er muss sich nur für eine Nahrung entscheiden die mindestens vier Ernährungsparameter erfüllt. 1. Die Frischegarantie für die eingesetzten Rohnährstoffe. 2. Eine schonende Zubereitung, die hygienischen Ansprüche bei dem eingesetzten Fleisch und Innereien gerecht wird. Die pflanzlichen Bestandteile leicht gekocht. 3. Die Nahrung muss ausgewogen sein hinsichtlich der Hauptbestandteile Fleisch, Innereien, kohlenhydratreiche Naturstoffe, wie z.B. Haferflocken oder Reis, und Gemüse. Dadurch sind die elementaren Inhaltsstoffe Rohprotein, Rohfett und Rohfaser, in abgestimmter Form in der Nahrung enthalten. 4. Die lebensnotwendigen und gesund erhaltenden Vitalstoffe – Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme sowie essentielle Fettsäuren – sollten in der Nahrung in natürlicher Form enthalten sein. Eine derartige ausgewogenen Ernährung sorgt für eine geregelten Stoffwechsel, stärkt die Darmflora sowie die Vitalität und Lebensfreude des Hausgenossen.
Von K.-W. Duve
ARAS Darm Gut … das Darm-Regulans Ein diätisches Ergänzungsfuttermittel für Hunde mit einem außergewöhnlich breiten Wirkspektrum. · stabilisiert die Darmflora bei ernährungsbedingten und infektiösen Durchfällen · hemmt die Vermehrung schädlicher Keime · bildet eine biologische Barriere auf der Darmschleimhaut · beugt Verdauungsstörungen bei Futterumstellungen vor · reaktiviert die Darmflora nach einer Antibiotika-Therapie · verbessert die Futterverwertung · aktiviert den Stoffwechsel · trägt zur Aufzucht gesunder Welpen bei ARAS Darm Gut konnte bei Hunden bereits nach wenigen Tagen die Verdauung so regulieren, dass eine erhebliche Verbesserung des Gesamtzustandes nachgewiesen werden konnte. ARAS Darm Gut führt zu einer geringeren Stressanfälligkeit selbst unter Höchstleistungsbedingungen. ARAS Darm Gut verkürzt bei Hunden die Erholungsphasen (Rekonvaleszenzen) nach hoher Antibiotika – Belastung. ARAS Darm Gut stärkt und erhält die Vitalität und steigert das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere. ARAS Darm Gut unterstützt durch Stabilisierung der Darmflora die körpereigene Widerstandskraft (Immun- und Abwehrsystem). Vorteile von ARAS Darm Gut: ARAS Darm Gut stabilisiert auf natürliche Weise die Darmflora und reguliert so die Verdauung als eine der wichtigsten Voraussetzungen für Wohlbefinden und Gesundheit. Bei regelmäßiger Verabreichung (2x die Woche) kann damit auf biologische Weise fütterungsbedingten Verdauungsstörungen wirksam vorgebeugt werden. Die Welpen und Junghundeaufzucht kann mit ARAS Darm Gut positiv gestützt werden, so dass Erkrankungen deutlich seltener auftreten und die Welpen sich zügiger uns gleichmäßiger entwickeln können. ARAS Darm Gut ist eine wesentliche Hilfe bei der Futterumstellung und sollte hierbei über 10 Tage (täglich eine Dosis) verabreicht werden. ARAS Darm Gut … die reine Kraft der Natur. Bei und nach Durchfällen sowie nach einer Antibiotika – Therapie, wobei immer eine Schädigung der Darmflora (Dysbiose) vorliegt. Wird die natürliche Darmflora (Eubiose) durch eine 10-tägige Verabreichung von ARAS Darm Gut reaktiviert. Krankheitsgeschehen werden dadurch viel schneller überwunden und gefürchtete Rückfälle vermieden. ARAS Darm Gut aktiviert zudem das darmeigene Abwehrsystem, steigert die allgemeine Abwehrkraft durch Selen, bewirkt gesundes und glänzendes Fell durch Biotin und sorgt für eine geregelte Darmfunktion. ARAS Darm Gut ist ein Probiotikum, kein Antibiotikum. ARAS Darm Gut garantiert ohne Konservierungsstoffe, ohne chemische Zusätze, ohne Farbstoffe. ARAS Darm Gut als natürliches Produkt basiert auf der Wirkung einer Stabilisierung der Darmflora. ARAS Darm Gut ist ohne jegliche Nebenwirkungen. Die freundlichen Bakterien … bei Verdauungsbeschwerden setzt ARAS auf eine sanfte Therapie Eine gesunde stabile Darmflora ist von entscheidender Bedeutung für den normalen Ablauf der Verdauungsvorgänge im Dünndarm. Die natürlichen Bewohner des Dünndarms leben unter günstigen Bedingungen in einem physiologischen Gleichgewicht. Auf der Darmschleimhaut anhaftend, bilden sie zugleich einen Schutzfilm als Barriere gegen Schadkeime. Jede Veränderung des äußerst empfindlichen mikrobiellen Gleichgewichtszustandes im Dünndarm beeinträchtigt die Verdauungstätigkeit und damit das Wohlbefinden des Hundes durch eine vom Darm ausgehende Belastung für den Gesamtorganismus. Die häufigsten Ursachen für Veränderungen der Darmflora und daraus resultierende Verdauungsstörungen sind · unverträgliche Futterstoffe · Fütterungsfehler · zu schneller Futterwechsel (vor allem bei Welpen und Junghunden) · zu heißes oder zu kaltes Futter · stark gewürzte Speisereste · rohe Lebe, Lunge, Milz · abgestandenes Futter · allergene Futterbestandteile (z.B. Konservierungsstoffe)
Gelangen unverträgliche Stoffe in den Magen und den Dünndarm, verändert sich dort der Verdauungsbrei, der zu faulen oder zu gären beginnt. Dadurch verändert sich der ph-Wert im Darm, was wiederum zu einer Störung der für die Verdauung wichtigen Darmbewohner führt, die keine optimalen Lebensbedingungen mehr vorfinden. Störung der Darmflora: Durchfall mit erhöhter Infektionsgefahr ist die Folge. · Notwendiger Einsatz von Arzneimitteln kann ebenfalls zur Störung der Darmflora führen: Werden zur Behandlung von Infektionskrankheiten Antibiotika oral verabreicht, greifen diese nicht nur die krankmachenden Erreger an, sondern mehr oder weniger auch die erwünschten, lebenswichtigen Darmbewohner. Das Gleichgewicht im Darm wird gestört. Auch bei der Bekämpfung von Darmparasiten, wie z.B. Würmer oder Kokzidien, kann diese Unstimmigkeit im Darm entstehen. · Auch Stress kann Darmstörungen auslösen. Stressfaktoren wie z.B. Angst, Aufregung, Transport, Hitze, nur um einige zu nennen, lösen über Nervenreize hormonelle Reaktionen aus, die eine allgemeine belastende Wirkung auf den Organismus und damit auch auf den Verdauungstrakt ausüben. Entscheidend ist, dass bei jeder Darmstörung, gleich welcher Ursache (infektiös oder nichtinfektiös) zu einem bestimmten Zeitpunkt eine ph-Wert-Verschiebung im Dünndarm auftritt, die zu einer Milieuveränderung führt. Durch diese Milieuveränderung können Colibakterien in den Dünndarm aufsteigen und sich dort massiv vermehren. Sie verdrängen die durch die Milieuveränderung geschwächten natürlichen Bewohner des Dünndarms, insbesondere die milchsäurebildenen Bakterien auf den Dünndarmzotten. Colibakterien sondern giftige Substanzen ab, die unmittelbar auf die Zellmembran der Dünndarmzotten einwirken und damit eine starke Flüssigkeitsabsonderung in den Darm hervorrufen. Das sichtbare Symptom dieses Vorganges ist die katalytische Enteritis (Darmentzündung mit wässrigem Durchfall). Auch wenn die Ursachen für die Störung der Darmflora wieder abgestellt werden, dauert es je nach Zerstörungsgrad bis zu 4 Wochen, bis sich die natürliche mikrobielle Besiedelung des Darmes von selbst wieder einstellt. Während dieser Erholungsphase ist der Hund für erneute Darmstörungen oder Darminfektionen besonders anfällig. ARAS Darm Gut … die Möglichkeit die Darmflora zu unterstützen und zu erhalten. Die ARAS-Tiernahrung bietet seit geraumer Zeit zur Vorbeugung und Behandlung von ernährungsbedingten Darmstörungen ARAS Darm Gut an, das milchsäurebildende Bakterienkulturen enthält. Dieses Ergänzungsfuttermittel enthält vermehrungsfähige, milchsäurebildende Bakterien vom Stamm Enterococcus faecium, die natürlicherweise auch im gesunden Darm, bei fast allen Tierarten, auch beim Menschen, vorkommen und deshalb als völlig unbedenklich anzusehen sind. Was bewirkt die Verabreichung von ARAS Darm Gut? Nachdem die verabreichten milchsäurebildenden Bakterien den Magen passiert haben, erreichen sie den Darm, vermehren sich sehr rasch und bilden Milchsäure. Der positive Einfluss dieser auf die Darmflora beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer Wirkungsmechanismen, von denen die wichtigsten wie folgt beschrieben werden: · Durch die produzierte Milchsäure wird im Darm ein stabiles, saures Milieu geschaffen. Die Vermehrung unerwünschter oder krankmachender Darmbewohner, der Wachstumsoptimum im alkalischen Bereich liegt, wird gehemmt. Gleichzeitig fördert dieses saure Milieu die Ausbildung der erwünschten, nützlichen Darmflora (Laktoflora). Dadurch wird die ausgeglichene mikrobielle Besiedlung des Darmtraktes stabilisiert oder wiederhergestellt. · Die verabreichten Bakterienkulturen haften schon nach kurzer Zeit an den Darmzotten an. Dabei werden eventuell vorhandene krankmachende Erreger von den Zotten verdrängt. Die milchsäurebildenden Bakterien umhüllen rasch die Darmzotten und bilden einen Schutzschild, der das Anhaften von krankmachenden Erregern erschwert oder verhindert. Ohne Anhaftungsmöglichkeit können diese Keime keine krankmachende Wirkung entfalten. · Durch die Stabilisierung oder Wiederherstellung der normalen Darmflora wird die Nährstoffaufnahme aus dem Darm in den Organismus verbessert. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die rasche Genesung nach Erkrankungen. Wann ist die Unterstützung der Darmflora sinnvoll? · Bei ernährungsbedingten Darmstörungen regulieren und stabilisieren milchsäurebildende Bakterien die Darmflora. Der frühzeitige Einsatz kann eine eventuell nachfolgende bakterielle oder virale Infektion verhindern. Bei akuten heftigen Darmerkrankungen, mit Symptomen von Durchfall mit Blutbeimengung, Koliken, Fieber, anhaltendem Erbrechen und Apathie des Hundes, ist eine spezielle Behandlung durch den Tierarzt erforderlich und unbedingt anzuraten. · Nach Verabreichung antibiotischer Arzneimittel, auch nach Entwurmungen, kann durch die nachfolgende Verabreichung von milchsäurebildenden Bakterien die Zeitspanne für die Regeneration der normalen Darmflora erheblich verkürzt werden. Der Behandlungseffekt wird so verbessert und das Risiko einer erneuten Darminfektion verringert. · In Stresssituationen kann die Verabreichung von milchsäurebildenden Bakterien aufkommende Verdauungsstörungen mildern und die Darmflora stabil halten. · Milchsäurebildende Bakterien, wie Enterococcus faecium, tragen dazu bei, Mangelernährungen bei alternden Hunden, deren Verdauungsleistung oft beeinträchtigt ist, vorzubeugen, ebenso – in jedem Alter – Darmstörungen bei Futterwechsel. · Eine mit ARAS Darm Gut angereicherte Aufzuchtmilch ist für Saugwelpen, die nicht mit der Mich des Muttertieres aufgezogen werden können, besonders gut verträglich. Darmstörungen wird vorgebeugt ebenso Verdauungsproblemen bei der Umstellung auf feste Nahrungsstoffe. ARAS Darm Gut bietet in vielen Fällen die Möglichkeit, die normale Darmfunktion des Hundes auf natürliche Weise zu stabilisieren bzw. rasch wiederherstellen.
Vitamin K3 - Menadion Nachdem wir gestern Abend (08.12.2005) auf einem Vortrag einer doch sehr bekannten Firma für Pferdefutter über Pferdeernährung gewesen sind, sehe ich mich veranlasst verschiedenen Publikationen über Vitamin K3 – Menadinon hier zu veröffentlichen. Die einstudierten und trotzdem nicht stimmenden und aalglatten Antworten auf die Fragen zu Menadinon fand ich doch sehr erstaunlich. Aber nicht nur in der Pferdeernährung, sondern auch in der Hundeernährung, in der Katzenernährung und in der Vogelwelt wird Menadinon verwendet und findet immer mehr Gegner und Widersacher. Ich bin ein strikter Gegner von synthetischen Vitaminen, nicht nur von Vitamin K3, und ich bin ein Verfechter der „chemiefreien Nahrung“. Synthetische Vitamine sind zum Großteil nicht mit den natürlichen Vitaminen in Wirkweise und Verarbeitung durch den Körper zu vergleichen. Die Verschleierungstaktik durch die Futtermittelindustrie ist meines Erachtens aber nicht länger hinzunehmen. Zu viele Tiere sind krank. Ein Beispiel: Auf meine Frage hin: „Warum BHT - E-321 = Butylhydroxytoluol chemisches Antioxidations- und Konservierungsmittel (reichert sich im Fettgewebe an und verändert das Immunsystem, die Schilddrüse und die Leber) immer noch in einem Produkt eingesetzt wird“, bekam ich die Antwort, dass es doch zugelassen sei. Die große Frage an die Futtermittelindustrie ist hier aber nicht OB es zugelassen ist, sondern OB sie es guten Gewissens einsetzen können, da unsere Haustiere davon nachweislich und bewiesenermaßen krank werden. Lesen Sie zu dem synthetischen Vitamin K3 die folgenden verschiedenen Publikationen von bekannten und anerkannten Stellen und Personen und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung ob Vitamin K3 schädlich ist oder nicht: Zusatzstoffe
Vitamin K3 Die Aussage (Vitamin K3) ist generell schon mal falsch, deshalb hier ein wichtiger Hinweis: Das vielzitierte Vitamin K3 ist nur ein künstlich hergestelltes Provitamin. Vitamin K kommt in der Natur in zwei Formen vor: Vitamin K1 (Phyllochinon) wird von Pflanzen produziert und Vitamin K2 (Menachinon) von Bakterien. Vitamin K3 (Menadinon), Vitamin K4 (Menadiolester) u.a. sind synthetisch (=künstlich hergestellt). Jetzt einige sehr interessante Aussagen zum Thema K3 im Hundefutter: Spontane Vitamin-K-Mangelzustände wurden bisher bei ausgewachsenen Hunden nicht beobachtet. Eine Anmerkung zur Giftigkeit von Provitamin K3 (Menadinon): Menadinon oder ähnliche Stoffe deaktivieren das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Folge: Nach Sauerstoffmangel entsteht Blutarmut, die roten Blutkörperchen lösen sich übermäßig schnell auf und es kommt zu Gelbsucht. Und dies ist nur einer der zahlreichen toxischen Effekte (zitiert nach Wilhelm Friedrich: Handbuch der Vitamine. Urban & Schwarzenberg, München, 1987.) - Der Autor dieses Handbuchs begründet knapp und trocken auch den Einsatz von Menadinon: "Da das Phyllochinon für die Tierfütterung zu teuer ist, benutzt man das billigere Menadinon". - Haben Sie immer noch nicht genug?: "Handelsformen des Vitamins K dienen häufig der Geflügelfütterung. Hühner sind gegen Vitamin K-Mangel besonders empfindlich und auf Vitamin-K-Gaben angewiesen." Eine Ursache des Vitamin K-Mangels: Dauerfütterung von Antibiotika. Quelle dieser Erklärung:
Rainer H. Bubenzer Ernährungsberatung Hundefutter-Welt ______________________________________________
Statement zu Vitamin K3 (Menadion) Vitamin K ist ein Sammelbegriff für die Vitamine K1 (Phyllochinon),
K2 (Menachinon) und K3 (Menadion). Die wichtigste Funktion ist der lebensnotwendige
Schutzmechanismus zur Aufrechterhaltung der Blutgerinnung (Koagulationsvitamin).
In vielen Futtermitteln für Nutz- und Heimtiere werden Vitamin
K3 -Verbindungen
Seit über 10 Jahren nun kämpft ein Journalist mit einer kleinen
Gruppe von Personen gegen den Einsatz von Vitamin K3 an. Zuerst galt
Ihr besonderes Interesse Vitamin K3 in Futtermitteln von Dazu ist folgendes festzuhalten:
Vitamin K3: eine Geissel im Gesundheitssektor? Menadion, auch Vitamin K3 genannt, hat im humanmedizinischen Sektor
zu dauerhaften Schäden und Todesfällen geführt. Im Fütterungsbereich ist Menadion neben Vitamin K1 erlaubt und
bei vielen Futtermittelherstellern das Mittel der Wahl. Von Menadion sind zahlreiche Schadwirkungen bekannt. Die Wirkungsweise
von Menadion tritt bei allen Wirbeltieren in gleicher oder zumindest
ähnlicher Weise in Erscheinung. Dem entsprechend gehört auch
der Deutsche Schäferhund zur Gruppe der potentiellen Geschädigten
durch Menadion. www.vitamin-k1.de nachgelesen werden. Beigefügt wird Menadion dem Futter hauptsächlich deshalb, damit sich das Blutungsrisiko verringert, das bei Wirbeltieren durch viele Umstände ständig (vornehmlich innerlich) auftritt. Hier zeigt Menadion auf Kosten vieler Nebenwirkungen zwar ein Therapieerfolg, ist aber diesbezüglich dem natürlichen Vitamin K1 in seiner Wirkung völlig unterlegen. Bei Rodentizidvergiftungen (bekannt als Ratten- und Mäusegift) kommt es zu inneren Blutungen. Hat ein Hund dieses Gift gefressen, verblutet er. In diesem Fall benutzt der Tierarzt als Gegenmittel ausschliesslich Vitamin K1, weil Menadion ungeeignet ist. Das sagt zur Wirksamkeit von Menadion und Vitamin K1 hinsichtlich des Blutungsstopps bereits alles. Vitamin K1 kommt in Pflanzen vor, ebenso in den Därmen von Beutetieren. Im Organismus wird aus Vitamin K1 Vitamin K2 hergestellt, welches neben dem Vitamin K1 in unterschiedlichen Formen im Gewebe zu finden ist. Menadion, das fälschlicher- weise als Vitamin K3 bezeichnet wird, obwohl es überhaupt kein Vitamin, sondern ein Stoff mit giftigen Eigenschaften ist, kommt in der Natur nicht vor. Es ist ein künstliches Produkt der Labors, sozusagen ein Medikament mit zahlreichen Schad-Wirkungen. Vitamin K1 ist durch nichts zu ersetzen. Auch der Organismus des Deutschen Schäferhundes braucht Vitamin K1 in vielfältiger Weise. Er stellt selbst bestimmte Eiweisse her, die für einen optimalen Stoffwechsel benötigt werden. Einige dieser Eiweisse müssen vor ihrem Einsatz durch Vitamin K1 aktiviert werden, ansonsten können sie nicht arbeiten. Verschiedene solcher Eiweisse regulieren die Blutgerinnung hinsichtlich der eigentlichen Gerinnung, aber auch hinsichtlich des Abbaus von Blutgerinnseln, die bei der Gerinnung zwangs-läufig entstehen. Man spricht von einer regulatorischen Funktion in Bezug auf die Koagulation und Antikoagulation. Menadion kann nur in einem schwachen Bereich die Koagulation fördern, während Vitamin K1 die volle Aktivierung aller Gerinnungseiweisse sicherstellt. Hinsichtlich der Antikoagulation vermag Menadion nichts zu bewirken. Auch bei allen anderen vitamin-K1-abhängigen Ei-weissen zeigt Menadion keine positive Wirkung, jedoch zahlreiche Schadwirkungen als Nebenwirkung. Deutsche Schäferhunde können – wie andere Hunderassen – Probleme mit dem Knochenstoffwechsel haben. Bislang glaubte man mit der Zufütterung von Vitamin D und Kalzium dem Hund etwas Positives zu bewirken. Das ist nicht oder nur eingeschränkt der Fall. Vitamin D sorgt hauptsächlich für eine effektive Aufnahme von Kalzium im Verdauungstrakt. Damit ist seine Hauptwirkung im Knochenstoffwechsel beendet. Kalzium kann nur in den Knochen eingebaut werden, wenn es über das Eiweiss Osteocalcin in den Knochen eingeschleust wird. Damit Osteocalcin arbeiten kann, benötigt es eine Aktivierung durch Vitamin K1. Diese Aktivierung nennt man biochemisch Gamma-Carboxylierung. Ohne diese Aktivierung ist ein Arbeiten des Knochenstoffwechsels nicht möglich. Eine reduzierte Aktivierung bewirkt einen reduzierten Knochenstoffwechsel. Knochenprobleme sind die Folge. Menadion übt auf den Knochenstoffwechsel keine positiven Eigenschaften aus. Im Gegenteil: Menadion ist in der Lage, den Vitamin-K1- Zyklus zu stören und führt laut einer wissenschaftlichen Studie an einer Wirbeltierspezies zu Knochendeformationen. Diese traten in verringerter Weise auch ohne Vitamin K1 auf. Bei ausreichend Vitamin K1 gab es diese Deformationen nicht. Je höher die Dosis an Menadion war, desto stärker waren die Schäden. An der Manitoba-Universität in Winnipeg fand man heraus, dass bei der Regulierung der Embryonalentwicklung der Stoffwechsel der Aminosäure Tyrosin eine bedeutende Rolle spielt. In den Tyrosinstoffwechsel greift Vitamin K1 massgebend ein. Ein Mangel an Vitamin K1 lässt keine normale Embryonalentwicklung zu. In der Embryonalentwicklung muss das komplizierte Wechselspiel von Zellteilung, Zelldifferenzierung und Zellwanderung stimmen. Vitamin K1 wirkt daran massgebend mit! Besonders gefährlich ist die Wirkung von Menadion hinsichtlich seiner verändernden Wirkung aufs Erbgut. Menadion wirkt mutagen, das heisst, es manipuliert die genetische Information, wodurch es in den Nachzuchten zu Defekten kommen kann, die anscheinend unerklärlich sind. Tatsächlich ist der Defekt in der mutagenen Veränderung der Eltern- oder Ahnengeneration zu suchen. Defekte im Knochenbereich bei Hunden aufgrund einer Menadionverabreichung übers Futter sind nicht auszuschliessen. Eine wissenschaftliche Untersuchung wurde dazu noch nicht vorgenommen. Ist zuviel Kalzium im Organismus, kann es zu Ablagerungen in Weichgewebe und Blutgefässen kommen. Eine Sicherstellung des Abbaus solchen fehlgeleiteten Kalziums übernimmt das vitamin-K1-abhängige Matrix-Gla-Protein (MGP). Wenn das MGP jedoch keine volle Aktivierung durch Vitamin K1 erfährt, ist seine Arbeit nicht zufrieden stellend. Ein grosses Dilemma ist, dass der Bedarf von Vitamin K1 immer nur auf die Blutgerinnung (Koagulation) abgestimmt wird, nicht aber auf die Antikoagulation oder andere vitamin-K1-abhängige Eiweisse. Diese brauchen mehr Vitamin K1 wie die Koagulationsfaktoren. Das besonders Erfreuliche bei Vitamin K1 ist die Tatsache, dass man es nicht überdosieren kann, weil Vitamin K1 selbst in massiver Überdosierung keine negativen Wirkungen zeigt. Für den Menschen rechnet man 30 mg pro Tag als völlig unbedenklich, aber auch darüber hinaus gibt es keine festgestellte Schadwirkung. Entsprechend kann man für den Deutschen Schäferhund den Bedarf errechnen. Menschen sind mit einer täglichen Einnahme zwischen 5 bis 10 Milligramm Vitamin K1 recht gut versorgt. Wer Vitamin K1 nicht über die Fütterung sicherstellen kann, der sollte es als Zusatz verabreichen. Zurzeit sind Konakion Kaudragees und Kanavit-Tropfen als Emulsionslösung empfehlenswert. Beide Präparate sind in der Apotheke erhältlich. Wer industriell hergestelltes Fertigfutter verfüttert, ist sicherlich nicht falsch beraten, wenn er überprüft, ob dieses Menadion (Vitamin K3) enthält. Es kann in Form von Menadion-Dimethyl-pyrimidinol-Bisulfit-Präparat, Menadion-Natriumbisulfit-Präparat, Menadion-Natriumbisulfit-Reinsubstanz und Menadion- Nicotinsäureamid-Bisulfit-Präparat dem Futter beigemischt sein. Irritier
Ethoxiquin
… tickt eine Zeitbombe in unserem Hundefutter? Steckt ein verborgener Feind in unserem Hundefutter? Liegt er auf der Lauer, langsam an der Gesundheit unserer Hunde knabbernd, bis schließlich der Zoll gezahlt werden muss? Bezahlen wir hohe Preise und füllen – voller Vertrauen – die Futternäpfe mit einem Feind, um sie den ungeduldig wartenden Opfern vorzusetzen? So beginnt einer der Briefe von Mrs. Campbell aus England. In ihren Briefen erzählt sie von Fell-, Trächtigkeits-, Haut- und Konditionsproblemen ihrer Hunde. Sie beschreibt, wie sie zu der Vermutung kam, dass das Futter dabei eine Hauptrolle spielt und wie sie auf der Suche nach Antworten auf die vielen, vielen Fragen unzählige Ausreden von Fabrikanten zu hören bekam, als die Fragen zu eindringlich wurden oder der Wahrheit zu nahe kamen. „Die Haare meiner Hunde wurden spröde und trocken, die Haut schuppte sich und das Nasenpigment wurde heller. Ich sprach mit meinem Futterlieferanten darüber, der zunächst dachte, es läge am Trinkwasser und danach meinem Zuchtprogramm die Schuld gab.“ Als jedoch Mrs. Campbell dieselben Klagen von Züchtern anderer Rassen hörte, beschloss sie auf eine andere Marke Hundefutter umzusteigen. „Innerhalb eines Monats fingen die Hunde an, auf die Futterveränderung zu reagieren. Sie wurden aktiver und aufmerksamer. Allerdings erfolgte erst ein totaler Haarwechsel, doch danach bekamen sie ein wunderschönes Haarkleid.“ Doch leider war dies nur schöner Schein, denn so schreibt sie weiter: „Auf einmal wurden meine Hündinnen nicht mehr heiß und eine gedeckte Hündin blieb leer. Nun passiert so etwas jedem einmal, also probierte ich es erneut. Resultat: Zwei Welpen, davon einer viel zu klein und schwach. Er starb trotz Zufütterung und extra Betreuung nach 10 Tagen.“ Kleine Würfe, Welpenanomalien und Welpensterben, das sind genau wie leerbleibende Hündinnen, auch bei niederländischen Züchtern keine unbekannten Probleme. Auch im weiteren Verlauf dieser Geschichte werden viele Züchter die Symptome wieder erkennen. „Mein Blue – Merl – Deckrüde fing fürchterlich zu speicheln an. Als ich seine Schnauze kontrollierte, entdeckte ich entzündetes Zahnfleisch und sein Atem stank ganz schrecklich. Ein Besuch beim Tierarzt bestätigte, dass er eine gehörige Infektion hatte. Nur auf den Ernst der Situation war ich nicht vorbereitet. Drei Sorten Antibiotika richteten nichts aus. Die Zahnfleischentzündung breitete sich zu einer totalen Schleimhautentzündung bis tief in den Schlund aus. Aus dem Speichelfluss wurde Blutfluss! Fressen war eine schmerzhafte Angelegenheit, doch in seinem Drang zu überleben ließ er keine einzige Mahlzeit aus. Aber wenn ich den Futternapf abholte war dieser voller Blut. Eine Gewebeuntersuchung ergab, dass mein Hund an einem Immundefekt litt, entweder verursacht durch einen Virus oder durch ein chemisches Mittel. Soweit ich wusste, war er nicht in Kontakt mit Chemikalien gewesen, also nahm ich an dass es ein Virusinfekt sein müsse. Schließlich wurden auch wieder drei Hündinnen belegt, eine junge und zwei erfahrene Zuchthündinnen. Die Junge und eine Erfahrene bleiben leer. Die dritte bekam sechs Welpen. Zwei davon ohne Beine, ohne Schwänze und ohne Geschlechtsorgane geboren. Da wurde ich erst recht misstrauisch! Jetzt musste ich mir klarmachen dass meine Hunde irgendeine giftige chemische Substanz aufnahmen. Da sie keinerlei Medikamente bekamen und ich in den Wintermonaten auch keine chemischen Ungeziefermittel benutzte, beschloss ich die Liste der Inhaltsstoffe auf den Futtersäcken zu kontrollieren. Das Futter wurde inseriert als frei von Zusätzen und Konservierungsmitteln, aber dennoch entdeckte ich bei der Analyse einen mir unbekannten Inhaltsstoff: Ethoxiquin Sofort rief ich einen befreundeten Züchter an, der noch auf selbst gekochte Hausmannskost als Hundefutter schwört, und fragte ihn was er über Ethoxiquin wisse. Er erzählte mir dass er gelesen hat, ein Schäferhundzüchter hatte in kurzer Zeit zwei Hunde an Leberkrebs verloren, wahrscheinlich verursacht durch Ethoxiquin. Er versprach mir über einen Apotheker näheres zu erforschen. Das Ergebnis war, milde gesagt, beängstigend: Ethoxiquin ist ein Stoff, der als Gummistabilisator, Unkrautbekämpfer und Insektenvernichter gebraucht wird, aber auch als Antioxidants gegen das Ranzigwerden der Fette in Tierfuttermittel verwendet wird! Laut Mitteilung des Apothekers spielen wir mit dem Feuer, wenn wir diesen Inhaltsstoff unserem Hundefutter zufügen, da Ethoxiquin ein Gift, ein potentielles gefährliches Konservierungsmittel ist, woran nur begrenzte Untersuchungen hinsichtlich der Sicherheitsnormen stattgefunden haben. Panik!! Ich fing sofort an, alle Analysen diverser Futtermarken zu kontrollieren. Und entdeckte mit großem Schrecken, dass Ethoxiquin in fast allen erhältlichen Hundefuttern vorkommt. Mrs. Campbell nahm nach dieser Entdeckung Kontakt mit dem englischem Gesundheitsamt auf und rief alle Züchter auf, die Analyse ihres Hundefutters auf Ethoxiquin zu kontrollieren und falls es darin vorhanden sei, den Fabrikanten unter Druck zu setzen, denn: Gemeinsam müssen wir doch genug Druck ausüben können, um die Fabrikanten zu zwingen, etwas gegen dieses Problem zu unternehmen. Wahrscheinlich wird man unsere Klagen wegargumentieren, doch ein Unkraut- und Insektenvertilgungsmittel, sowie Gummistabilisator hat in unserem Hundefutter nichts zu suchen. Jedenfalls will ich es nicht in meinem. Natürlich kamen auf diesen ersten Brief viele Reaktionen. Alle hatten dieselben Probleme, in verschiedenen Rassen aus allen Teilen des Landes und mit verschiedenen Marken Hundefutter. Einzige Übereinstimmung: Ethoxiquin Endlich kamen auch wissenschaftliche Neuigkeiten mit der Bestätigung über die Giftigkeit von Ethoxiquin. Ethoxiquin ist ein Mittel mit einem so genannten Giftniveau von 3 (normal angegeben in einem Wert von 0 – 6). Die Untersuchungsergebnisse von einem an Mäusen durchgeführten Test zeigten, dass dieses Mittel Lebensveränderungen verursacht, Hautirritationen und einen 100%ig tödlichen Ablauf für ungeborene Mäuse bei Einspritzung unter die Haut. Eine von Mäusen eingenommene Dosis verursacht vier bis sechs Tage Depressionen, gefolgt von Bewusstlosigkeit und Tod. Der Fabrikant von Ethoxiquin behauptet, über fünf Jahre Untersuchungen nach dem Langzeiteffekt bei Hunden durchgeführt zu haben. Es tut mir Leid und ich weiß nicht was Sie darüber denken, doch ich hoffe aufrichtig dass meine Hunde älter werden als fünf Jahre. Das interessante an dieser Sache ist, dass das Gesundheitsamt keine Berichte oder Ergebnisse dieser Untersuchung empfangen hat. In Australien hat wohl eine Untersuchung nach den Folgen von Ethoxiquin bei Hunden stattgefunden. Auf Grund dieser Untersuchung ist dort die Anwendung von Ethoxiquin völlig verboten. Die Untersuchungen fanden an Beagle statt und es wurde angezeigt, dass die Leber durch Anwendung dieses Mittels ihre entgiftende Funktion verliert. Die Untersuchung ergab weiterhin dass BHA und BHT, zwei weitere chemische Antioxidantien hinsichtlich der Ranzigkeit nicht so gut funktionieren wie E 324, aber dass eine Vitamin C / E Kombination viel besser funktioniert, als alle synthetischen Mittel. Aber das ist viel teurer. Es gibt Meldungen über Nierenstörungen, Leber- und Schilddrüsenkrebs im Zusammenhang mit Ethoxiquin. Die Fälle von portocavale Livershunt haben sich in den letzten Jahren – seit der erhöhten Verwendung dieses Mittels im Hundefutter – verdoppelt. Mrs. Campbell spricht hier deutlich von erhöhter Verwendung, denn manche Fabrikanten benutzen E 324 schon seit mehr als 10 Jahren. Die daraus entstehenden Probleme wurden nicht immer erkannt, da man nichts über die Folgen dieses chemischen Mittels wusste. Nachdem immer mehr Fabrikanten es verwenden, werden wir in erhöhtem Maße mit den Folgen konfrontiert. Auch heute noch wird die Problemlösung zuletzt im Futter gesucht. Wir vertrauen oft blindlings den Futterfabrikanten und ihren speziell eingerichteten Laboratorien. Ethoxiquin ist für menschlichen Verzehr verboten und doch erlaubt der Gesundheitsdienst eine Verwendung von 150mg/kg in Tiernahrungsmitteln. Glen Brown von der Universität von Massachusetts in den USA berichtet, dass schon 50mg/kg pathologische Schäden an Hunden hervorrufen. Im weiteren Verlauf beschreibt Mrs. Campbell wie die Situation in England im untauglich Erklärtem Fleisch liegt: „Wenn ein Tier tot, sterbend, krank oder verletzt beim Schlachthof ankommt, gibt der Inspektor dem Tier einen Stempel, aus dem hervorgeht, dass das Fleisch für den menschlichen Verzehr untauglich ist. Manche Tiere haben jedoch schon angefangen ranzig zu werden und die einzige Möglichkeit, diese Ranzigkeit zu stoppen ist die Behandlung mit Ethoxiquin. Es ist eine ganz normale Prozedur, alle untaugliche Fleisch mit diesem Mittel zu behandeln. Und gerade dieses Fleisch verwendet die Hundefutterindustrie. Wenn der Futtermittelfabrikant selber kein E 324 verwendet hat, braucht er es auch nicht auf der Verpackung angeben. Darum ist die Analyse auf der Verpackung keine Indikation dafür, dass weniger vorhanden ist, als bei Marken, die noch zusätzlich etwas hinzufügen. Glücklicherweise kann Mrs. Campbell ihre Epistel positiv abschließen. „Inzwischen habe ich zu einer Marke gewechselt, keine Konservierungsstoffe benutzt. Es ist nicht nötig dass ich Ihnen sage, welche Marke ich jetzt füttere, aber seit in diese Fütterung gebe, ist es ganz erstaunlich, wie sich meine Hunde verändern: Mein Blue – Merl – Rüde ist – auch Dank sei der Goldinjektion die er erhielt – wieder völlig in Ordnung und inzwischen Vater von 2 gesunden und starken Würfen. Alle Hautprobleme sind verschwunden und das Pigment der Hunde ist so stark wie Teer. Die Felle sind dicht und glänzend und die Augen strahlen, wie ich es in den letzten 2 Jahren nicht mehr gesehen habe. Ihre Energie ist unerschöpflich und bei meiner ältesten Hündin, die die Missgeburten bekommen hatte, ergab sich eine Leberschädigung, die jedoch inzwischen völlig geheilt ist.“ Auch die Niederlande haben so ihre Probleme. Wer gut aufpasst hört fürchterlich viele Geschichten über Pech und Unglück – namentlich in bezüglich Zucht, Haut- und Haarkondition, die dieselben sind wie die Geschichten aus England. Schon jahrelang macht Herr Dipl. Ing. Dohnt Forschung nach dem Zusammenhang zwischen allerlei Beschwerden und Hundefutter, wobei mittlerweile bewiesen ist, dass das Ethoxiquin eine Hauptrolle spielt. Aber erst wenn man selber Probleme bekommt, ist man bereit, diese vielen Abhandlungen zu lesen. So hat unsere Bovier – Hündin immer schon schlechtes Fell gehabt. Ein paar mal hab ich auch anderes Futter gekauft, aber weil das keine wirkliche Änderung brachte und wir mit dem Hund sowieso nichts vorhatten, wurde dem Problem wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Im Nachhinein zeigte sich dass ich ihr jahraus jahrein Ethoxiquin im Futter zugeführt habe. Oft wurde sie beschrieben als eine ruhige, liebe aber etwas faule Hündin, ob sie sich wohl jemals fit gefühlt hat? Sie ist jetzt gut 10 Jahre, und in der Hinsicht alt. Wie viel Zeit hat sie noch um sich zu erholen? Sie ist mir übrigens nicht einmal dankbar für den Futterwechsel, ihr altes Futter schmeckte ihr entschieden besser. Aber wie gerne ich ihr den Gefallen auch tun will, ihr altes Futter kann sie vergessen. Glücklicherweise sind inzwischen einige Fabrikanten von der Gefährlichkeit von E 324 überzeugt, leider noch zu wenige. Sehen Sie darum einmal auf Ihrer Futterverpackung nach, denn das Futter Ihres Hundes unterliegt Ihrer Verantwortung! Passen wir auf dass wir nicht vom Regen in die Traufe kommen. Copyright: Jupp und Mark Gevers Schöppingen
Die Deklaration bei Heimtiernahrung Fragen, Fragen und kein Ende. Und immer steht die Deklaration von Tiernahrung im Mittelpunkt. Frau Elke K. aus R. möchte nähere Angaben über die Zusammensetzung, möchte genau wissen, was unter „Tierischen Nebenerzeugnissen" zu verstehen ist sowie eine Erklärung für das Wort „Zusatzstoffe". ARAS-Kunde Heiko M. aus H. ist verunsichert durch die Aussage seines Tierarztes, der ihm statt ARAS ein Wettbewerbsprodukt empfohlen hat, da der Eiweißgehalt in ARAS angeblich zu hoch sei. Elsbeth G. aus O. möchte zu jeder Deklarationsangabe eine Erklärung welches Fleisch, in welchen Anteilen verwandt wird. Insgesamt wäre ihr am liebsten, eine komplette Rezeptur mit genauen Angaben über die Zubereitung der einzelnen Nahrungsbestandteile zu erhalten. Sie verstärkt dieses Auskunftsersuchen mit der Drohung, daß sie ansonsten ARAS-Menues nicht mehr füttern würde. Karin G. nimmt die ARAS-Deklaration zum Anlaß, auf die Preisgestaltung hinzuweisen, weil sie ein Hundefutter in der Republik Kroatien ausfindig gemacht hat, das bei ähnlichen Deklarationswerten umgerechnet nur 70 Pfennig kosten soll. Dr. Johann J. aus E. interessiert zu einem die Herkunft des Fleisches in unseren Produkten, darüberhinaus ist er sich angeblich sicher, daß der Zusatz von Vitamin E in Hundenahrung empfehlenswert sei. Diese Reihe von Kunden-Anfragen ließe sich fast unendlich fortführen. Um schlüssige Antworten geben zu können, ist es wichtig, daß der Grundbegriff „Deklaration" erklärt wird. Der Gesetzgeber verlangt über das Futtermittelgesetz und die Futtermittelverordnung, beides Bestandteile des Lebensmittelgesetzes, zur Information der Verbraucher bei jeder Tiernahrung die konkreten Angaben über 1. Die Zusammensetzung in vorgegebenen Oberbegriffen, wie z.B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweißextrakte, Haferflocken, Gemüse, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe. 2. Die Inhaltsstoffe in prozentualen Angaben z.B. Rohprotein 12,2%, Rohasche 2,8%, Rohfett 5,7%, Rohfaser 1,6%, Feuchtigkeit 73,3%, entweder bezogen auf die Füllmenge (Frischsubstanz) bei Nassfutter, oder auf die Trockensubstanz (TS) meistens nur bei Trockenfuttermitteln 3. Die Zusatzstoffe Der Begriff Zusatzstoff wurde 1974 in das Lebensmittelgesetz eingeführt und löste den verständlicheren Begriff „Fremdstoff" ab. Zusatzstoffe sollen dem Verbraucher verdeutlichen mit welchen Zusätzen ein Produkt aufgewertet, farblich verändert und haltbar gemacht wurde, um nur einiges zu nennen. 4. Die Mengenangabe in Milliliter (ml) oder auch Gramm (g) 5. Die Haltbarkeit, zum einen gerechnet vom Herstellungsdatum, zum anderen bei Frischeprodukten, wie bei Butter, Milch etc. das Verfalldatum. Der Wert einer Hundenahrung hängt hauptsächlich von ihrem Gehalt an Nährstoffen ab, die der Körper verwerten kann, welche auch Rohnährstoffe genannt werden. Diese geforderten Grundwerte sind zu definieren. Die Mengenangaben für den Gehalt an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche beziehen sich wie ausgeführt entweder auf die Frischsubstanz oder auf die Trockensubstanz. Trockensubstanz ist der Gehalt aller Energie- und Nährstoffe, die außer ihrem Gehalt an Wasser bzw. Feuchtigkeit in der Tiernahrung enthalten sind. Um dieses zu verdeutlichen: 100 g Rindfleisch, reines Muskelfleisch ohne Fett, hat eine Trockensubstanz von 27% (Bei 100 g Frischsubstanz bedeutet dies 27 g Trockensubstanz). Es ist aber wichtig, zu wissen, daß die Deklaration von Rohprotein (im Rohprotein wird der Gehalt an Eiweiß erfasst) sämtliche Nahrungsbestandteile umfasst. Denn nicht nur im Fleisch sondern auch in Innereien, Fetten, Getreiden und Gemüse sind Rohproteine (Eiweiße) enthalten. Prof. Dr. H. Meyer vom Institut für Tierernährung der tierärztlichen Hochschule in Hannover hat in seinem 1983 erschienenen Standardwerk Ernährung des Hundes" - bis heute das umfangreichste und detaillierteste Fachbuch für Hundeernährung - eindrücklich nachgewiesen, daß der Sammelbegriff Rohprotein als Wert an sich keinen umfassenden Aufschluss über den Energie- und Nährwert zulässt, da die Verdaulichkeit des Rohproteins differenzierter zu betrachten ist.
Deklarationslexikon Um schlüssige Antworten geben zu können, ist es wichtig, daß der Grundbegriff „Deklaration" erklärt wird. Der Gesetzgeber verlangt über das Futtermittelgesetz und die Futtermittelverordnung, beides Bestandteile des Lebensmittelgesetzes, zur Information der Verbraucher bei jeder Tiernahrung die konkreten Angaben über 1. Die Zusammensetzung in vorgegebenen Oberbegriffen, wie z.B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweißextrakte, Haferflocken, Gemüse, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe. 2. Die Inhaltsstoffe in prozentualen Angaben z.B. Rohprotein 12,2%, Rohasche 2,8%, Rohfett 5,7%, Rohfaser 1,6%, Feuchtigkeit 73,3%, entweder bezogen auf die Füllmenge (Frischsubstanz) bei Nassfutter, oder auf die Trockensubstanz (TS) meistens nur bei Trockenfuttermitteln. 3. Die Zusatzstoffe Der Begriff Zusatzstoff wurde 1974 in das Lebensmittelgesetz eingeführt und löste den verständlicheren Begriff „Fremdstoff" ab. Zusatzstoffe sollen dem Verbraucher verdeutlichen mit welchen Zusätzen ein Produkt aufgewertet, farblich verändert und haltbar gemacht wurde, um nur einiges zu nennen. 4. Die Mengenangabe in Milliliter (ml) oder auch Gramm (g) 5. Die Haltbarkeit, zum einen gerechnet vom Herstellungsdatum, zum anderen bei Frischeprodukten, wie bei Butter, Milch etc. das Verfalldatum. Der Wert einer Hundenahrung hängt hauptsächlich von ihrem Gehalt an Nährstoffen ab, die der Körper verwerten kann, welche auch Rohnährstoffe genannt werden. Diese geforderten Grundwerte sind zu definieren. Die Mengenangaben für den Gehalt an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche beziehen sich wie ausgeführt entweder auf die Frischsubstanz oder auf die Trockensubstanz. Trockensubstanz ist der Gehalt aller Energie- und Nährstoffe, die außer ihrem Gehalt an Wasser bzw. Feuchtigkeit in der Tiernahrung enthalten sind. Um dieses zu verdeutlichen: 100 g Rindfleisch, reines Muskelfleisch ohne Fett, hat eine Trockensubstanz von 27% (Bei 100 g Frischsubstanz bedeutet dies 27 g Trockensubstanz). Es ist aber wichtig, zu wissen, daß die Deklaration von Rohprotein (im Rohprotein wird der Gehalt an Eiweiß erfasst) sämtliche Nahrungsbestandteile umfasst. Denn nicht nur im Fleisch sondern auch in Innereien, Fetten, Getreiden und Gemüse sind Rohproteine (Eiweiße) enthalten. Prof. Dr. H. Meyer vom Institut für Tierernährung der tierärztlichen Hochschule in Hannover hat in seinem 1983 erschienenen Standardwerk Ernährung des Hundes" - bis heute das umfangreichste und detaillierteste Fachbuch für Hundeernährung - eindrücklich nachgewiesen, daß der Sammelbegriff Rohprotein als Wert an sich keinen umfassenden Aufschluss über den Energie- und Nährwert zulässt, da die Verdaulichkeit des Rohproteins differenzierter zu betrachten ist.
Deklarationslexikon A – Z …was steckt drin???
A Antioxidants / Antioxidantien: Konservierungsmittel Ascorbinsäure: Vitamin C Ascorbyl Palmitat: synthetische, fettlösliche Form des Vitamin C B Bäckereierzeugnisse: Brot, Nudeln etc., können als Zuckerversteck dienen Bierhefe: Nebenprodukt bei der Biergärung, reich an B-Vitaminen und Protein Biotin: Vitamin B8 brauner Reis: unpolierter Reis ohne Keim Braureis / Bierreis: Abfallprodukt aus der Bierherstellung, laut AAFCO (also nur gültig für amerikanische Futtersorten) auch kleinere oder gebrochene Reiskörner C Cellulose: unverdauliche Zellwandbestandteile (Ballaststoffe), z.B. Getreidehülsen und -spelzen, Stroh Cerealien: Abfallprodukte aus der Müsliherstellung cheliert / Chelat: an ein Eiweißmolekül (organisch) gebunden, daher leichter verdaulich Chloride / -chlorid: chemische Verbindungen mit Chlor (Salze) Cholin: B-Vitamin, das der Hund bei ausreichender Aminosäurenversorgung selbst synthetisieren kann Chondroitin: Stoffwechselprodukt des Glucosamins mit gleichen Eigenschaften, allerdings weniger gut verdaulich D dehydriert: getrocknet Digest: chemisch vorverdautes tierisches Gewebe DL-Methionin / DL-Lysin: synthetisch hergestellte Aminosäure aus D- und natürlicher L-Form E EG-/EWG-/EU-Zusatzstoffe: künstliche Konservierungsstoffe wie BHA, BHT, Ethoxiquin Ei: frisches Ei ohne Schale Eierzeugnisse: meist Eierschalen (kalziumreich) Eipulver: s. Volleipulver Eiweißextrakte: s. Kleber F Fisch: Fischfleisch Fischmehl: getrocknete Fischnebenerzeugnisse und/oder getrocknetes Fischfleisch Fischnebenerzeugnisse: Fischinnereien und/oder Flossen, Köpfe, Gräten etc. Fleisch: reines Fleisch ohne Nebenerzeugnisse Fleischmehl: getrocknetes Fleisch unbekannter Herkunft oder auch "Fleisch"mehl aus Tierkörperbeseitigungsanlagen, also inklusive gespritzter Medikamente, Halsbänder etc. (jeweilige gesetzliche Definition und Übersetzung ins Deutsche beachten!) <TierXY>fleischmehl: getrocknetes Fleisch von TierXY Folsäure: Vitamin B9 Fructo-Oligosaccaride: Ballaststoffe G gemahlenes Getreide: wird mit Stumpf und Stiel gemahlen, z.B. ganze Maiskolben Getreidemehl: alle Arten von gemahlenem Getreide Glucosamin: Bestandteil des Bindegewebes, gut für Knorpel und Sehnen Gluten: s. Kleber Grieben: Überbleibsel beim Auslassen von Speck, Abfallprodukt aus der Talgproduktion H Hefen: einzellige Pilze, reich an B-Vitaminen und Protein Hydrolisat: Gelatine / kollagenes Eiweiß tierischer Herkunft, z.B. aus Knochen oder Sehnen K Karamell: erhitzter Zucker Karbonat: Mineralien in Darreichungsform von Mineralsalzen Kleber / Kleiber: Schicht zwischen Außenhülle und Mehlkörper eines Getreidekorns, Abfallprodukt bei der Mehlerzeugung, eiweißreich Kleie: Keim und Randschichten des Getreidekorns, Rückstand aus der Getreideverarbeitung Knochenmehl: gemahlene Knochen, meist aus Tierkörperbeseitigungsanlagen Kohlenhydrate: pflanzliche Einfach-, Doppel- oder Mehrfachzucker künstliche Aromastoffe: nicht in der Natur vorkommende Aromen L L-Methionin / L-Lysin: natürliche L-Form der Aminosäure, gut verwertbar für den Organismus Lecithin: fettähnlicher Stoff mit hohem Anteil an Omega-6-Fettsäuren M Mais: frische Maiskörner/-kolben Maismehl: getrocknete, pulverisierte Maiskörner/-kolben Melasse: Nebenprodukt der Zuckerherstellung, besteht zur Hälfte aus Saccharose melassiert: mit Melasse überzogen Menadinon: Vitamin K3 Molkereierzeugnisse: Käse, Milchpulver, Molke etc., können als Zuckerversteck dienen N Natriumchlorid: Kochsalz Natriumsulfat, -bisulfat, -nitrit: Konservierungsmittel mit schädlichen Nebenwirkungen natürliche Aromastoffe: isoliert aus einem natürlichen Aromaträger oder biotechnologisch hergestellt naturidentische Aromastoffe: den natürlichen A. chemisch gleich, durch chemische Synthese hergestellt Nikotinsäure / Niacin / Nicotinamid: Vitamin B3 P Pantothensäure: Vitamin B5 pflanzliche Eiweißextrakte: Rückstand aus der Herstellung pflanzlicher Öle, meist Sojaprodukte pflanzliche Nebenerzeugnisse: Rückstände und Abfälle aus der Lebensmittelerzeugung, z.B. Reisstärke, Grannen, Erdnussschalen pflanzliche Öle und Fette: Fette pflanzlichen Ursprungs, z.B. Sonnenblumen-, Olivenöl, Kakaobutter, hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren Pothassium / Potasche: Kalium Pyridoxin: Vitamin B6 R Reis: weißer Reis Riboflavon: Vitamin B2 Rübenfasern: s. Trockenschnitzel Rübenschnitzel / Rübenmark: Nebenprodukt aus der Zuckerherstellung, Zuckerrübenmark S Saccharose: Haushalts-/Rohrzucker Schälkleie: Abfallprodukt aus der Mehlproduktion, Außenhülle des Getreidekorns, wertlos, hoch belastet, nicht mit Kleie zu verwechseln Schrot: ganze gemahlene Getreidekörner Soja: für Hunde minderwertiger Eiweißlieferant Stärke: Kohlenhydrat, Einfachzucker Sulfate / -sulfat: chemische Verbindungen mit Schwefelsäure (Salze), erhöhen die Verdaulichkeit des gebundenen Stoffes T Talg: eingeschmolzenes tierisches Fettgewebe Thiamin: Vitamin B1 tierische Nebenerzeugnisse: Innereien, Knochenmehl, Blutmehl und/oder Abfälle wie Klauen, Schnäbel etc. tierische Öle und Fette: Fette tierischen Ursprungs, z.B. Talg, Schmalz, hoher Anteil gesättigter Fettsäuren Tiermehl: mit Haut und Haar (also auch Halsbändern, Medikamenten etc.) getrocknetes Tier jedweder Art Tocopherole: Vitamin E Trockenschnitzel: getrocknete Rübenschnitze V Volleipulver: getrocknetes Ei (Eiweiß + Eigelb) Vollkorngetreide: Getreide mit Randschichten und Keim W weißer Reis: Reis ohne Keimling und Außenschicht Noch mehr erfahren Sie unter der Rubrik „E-Nummernverzeichnis“
Orizzonti: Wurmdelikatessen - Enthüllungen um Hundefutter und Katzenfutter Der größte Teil der Hunde und Katzen erkrankt und stirbt infolge der schlechten Ernährung, oder besser gesagt: infolge der Schweinereien, die in den so warm angepriesenen Tierfutter-Büchsen enthalten sind. Skandalöse Enthüllungen zweier französischer Veterinäre In der Büchsennahrung für Hunde und Katzen soll Fleisch enthalten sein, das durch Parasiten, Viren, Zirrhose und viele andere Krankheiten infiziert ist Haustiere als Opfer von Nahrungsmittelvergiftungen? Die bestehenden Gesetze bestätigen es Wurmdelikatessen Der größte Teil der Haushunde und -katzen erkrankt und stirbt infolge der schlechten Ernährung, oder besser gesagt: infolge der Schweinereien, die in den so warm angepriesenen Büchsen enthalten sind. Dies ist die Ansicht zweier französischer Natur-Veterinäre, Dr. Jacques Leguera und Dr. Hervè Jeanbourquin in Villed'Avray, deren Erklärungen einen Sturm unter den Herstellern ausgelöst hat und viele Tierfreunde fassungslos läßt. Wie sind diese Veterinäre zu ihren Folgerungen gekommen? »Wir möchten vor allem Heilung ohne Künstliches erreichen«, erklärt Dr. Jeanbourquin, »indem wir den Grund der Krankheit suchen. Wir beschränken uns nicht darauf, nur die Symptome zu behandeln.« Und eben, als sie die Ursache vieler Krankheiten, an denen ihre Patienten, Hunde und Katzen, litten, suchten, kamen die beiden Ärzte zur, gelinde gesagt, besorgniserregenden Erkenntnis. Nach ihrer Meinung besteht das Fleisch, das in den industriellen Nahrungsmitteln für unsere vierbeinigen Freunde enthalten ist, aus Schlachthausabfällen; darin sind auch von Parasiten durchsetzte Leber, Lunge, Knorpel, Milz, pulverisierte Knochen und andere Organe kranker Tiere, die im Moment der Schlachtung an Fieber, Abszessen, Viren, Tumoren usw. litten: Fleisch, das nicht nur für den menschlichen Konsum verboten ist, sondern auch eine Zeitbombe darstellt für die Gesundheit der Haustiere. Die Schlachthausabfälle, sowie auch die Kadaver der Tiere, die man wegen ihrer schweren Krankheiten hatte töten müssen, werden nicht eingeäschert, sondern von den Herstellern von Tier-Büchsennahrung abgeholt. Diese kochen alles zusammen, entziehen das Wasser und reduzieren das Ganze in »Fleischmehl«, das die Basiskomponente der so geschickt angepriesenen »Leckerbissen« ist! Oft wird auch Importfleisch unbekannten Ursprungs beigemischt. Was das den Büchsen beigemischte Gemüse anbetrifft, so werden jedes Jahr 700.000 Tonnen beschädigte Landwirtschaftsprodukte, die für die menschliche Ernährung nicht mehr verwendet werden dürfen, in »Pasteten«, »Bällchen« und »Kroketten« verwandelt. Der größte Teil dieser Produkte sei geradezu verfault. Das Ganze wird vermischt mit Abfällen aus der Öl-, Zucker- oder Bier-Produktion: Industrieabfälle, die also alle chemischen Substanzen der Reinigung, Raffination usw. enthalten. Nur um einige Einzelheiten zu nennen: Es scheint, daß die Büchsen mit »Poulet« auch die hübsch zu Mehl verarbeiteten Federn enthalten oder, im besten Falle, die Füße mitsamt den Krallen. All dies ist nicht einmal verboten, sondern untermauert von Gesetzen und Erlassen. In Frankreich zum Beispiel erlaubt der Erlaß Darrêtè vom 1. März 1973 die Verwendung der unglaublichsten Rohmaterialien zur Herstellung von Tierfutter, wie zum Beispiel: Fleisch von Föten und durch Seren infiziertes Fleisch, das von Fieber und Parasitenbefall, Gefäßschäden, Zirrhose, Lungenemphysem, Lebererkrankungen usw. verseucht ist. Außerdem bewilligt dasselbe Dekret die Verwendung von Materialien, die durch anormale Gerüche, ausgenommen Verwesung, und anormale Färbung auffallen und durch chemische oder biologische Substanzen (Östrogene, Antibiotika, Pestizide, Schwermetalle) durchtränkt sind; Hauptsache, sie enthalten nicht mehr als die vom Gesetz zugelassene Menge. Das Dekret erlaubt außerdem die Verwendung von ranzigem Material, das unsachgemäß aufgetaut wurde usw. Im Jahre 1990 hat die EWG Richtlinien bezüglich der Herstellung von Tiernahrung herausgegeben, die aber nur leicht vom vorgenannten französischen Dekret abweichen. Für die Anwendung dieser Richtlinien hat der französische Landwirtschaftsminister ein neues Dekret erlassen, in dem er erneut die Verwendung von risikoreichem Rohmaterial zuläßt, wie zum Beispiel die Wiederverwendung von allen verendeten, nicht für den menschlichen Gebrauch geschlachteten Tieren, was das Gebiet der legalen Anwendungsgebiete über die Maßen erweitert und den Verdacht aufkommen läßt, daß auch vivisezierte Tiere miteinbezogen werden können! Das neue Dekret bewilligt auch die Verwendung von Abfällen von Tieren, deren klinische Krankheiten auch auf den Menschen übertragbar sind, jede Art von verdorbenem Fleisch, was große Risiken für Mensch und Tier bedeutet, das Fleisch von tot geborenen oder abortierten Tieren usw. Auch in diesem Fall ist das Gebiet der legal verwendbaren Rohmaterialien stark erweitert worden, da auch Kadaver von in Veterinärkliniken verendeten Tieren inbegriffen sind, wie auch von durch Epidemien heimgesuchten und daher eliminierten Tierherden, jede Art von auf den Straßen überfahrenen Tieren usw. Auf diese Weise kommen die Hersteller nicht nur zu billigem, sondern zu geradezu kostenlosem Rohmaterial, das sie dann als »Spezialitäten« zu hohen Preisen verkaufen können. Sie werden bestimmt auch chemische Zusätze beifügen, damit das liebende »Herrchen«, das die Büchsen und Hundekuchen kauft, den Eindruck bekommt, es handele sich um Material gesunder Herkunft: Die Gemüse werden grün gefärbt, die Getreide gelb, und das Fleisch, je nachdem, in verschiedenen Nuancen von braun bis beige... Millionen von Franken werden jedes Jahr ausgegeben für die Reklame, deren Slogans oft ans Gefühl appellieren. In den letzten 25 Jahren hat der Konsum von Fertignahrung um 50% bis über 80% zugenommen. Nur eine Minderheit von Leuten nährt das eigene Haustier noch mit selbstgemachtem Futter. In Frankreich sind die Hersteller von Tier-Fertignahrung gewerkschaftlich zusammengeschlossen und umfassen 95% des Marktes. Die vier ersten Gruppen, die 80% des Marktes innehaben, sind: Unisabi (Mars), Gloria (Nestlè), Quaker und Royal Canin (Guyomarch, Paribas). Unisabi stellt 12 Marken her, darunter Cèsar, Pedigree Pal, Sheba, Royal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Brekkies, Frolic usw. Im Jahre 1990 wies die französische Filiale von Gloria einen Umsatz von eineinhalb Milliarden französischen Francs aus; sie ist spezialisiert auf Katzen-Nahrung wie Friskies, Gourmet, Buffet. Die Filiale Quaker hingegen ist spezialisiert auf Hundenahrung wie Fido; doch sie stellt auch Felix für Katzen her. Die meisten Hersteller von Tier-Fertignahrung verfügen über Hunde- und Katzenheime, damit sie ihre Produkte testen können. Von diesen Tests haben wir schon in den Achtzigerjahren berichtet, als wir in unserer Zeitschrift eigentliche Akte der Vivisektion anklagten, die in Österreich an Beagle-Hunden ausgeführt wurden. Die Royal Canin von Saint-Nolff (F) wurde auch vor einigen Jahren von der SNFA von Vincennes in Frage gestellt, weil sie ähnliche Experimente an Kühen, Hunden und Katzen durchgeführt hatte. Die Royal Canin hält in ihren Ställen ungefähr 80 Hunde und um die 50 Katzen, die als Versuchskaninchen zum Ausprobieren ihrer Produkte dienen. Außerdem hält sie Geflügel, Kaninchen, Schweine, Schafe usw. Die Marken Pal, Canigou, Frolic, Loyal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Sheba, Brekkies werden ebenfalls von der Unisabi in ihrem Forschungszentrum getestet. Dasselbe gilt für Gourmet, Buffet, Alifloc, die in einem anderen Forschungszentrum in Aubigny (F) getestet werden. Die Gründe entsprechen bestimmt den Gesetzen, wie dies auch bei den für den Menschen bestimmten Produkten der Fall ist, und bezwecken, den Hersteller für den Fall, daß Schädigungen auftreten, zu schützen. A. St. Das Schweizer Gesetz Mehl aus Schlachthausabfällen und industrielle Abfälle in der Nahrung für Haustiere! Gottvergessene Kinder Das Schweizer Gesetz (Verordnung über die Herstellung und den Handel mit Tiernahrung, vom 26. Januar 1994) ist entschieden besser als das französische, kann aber nichts Positives garantieren. Tatsächlich sind die für die Herstellung von Tiernahrung nichts anderes als industrielle Nebenprodukte und Schlachthausabfälle. Im Anhang 2B der genannten Verordnung ist zu lesen, daß unter den bewilligten Rohmaterialien (mit Toleranzgrenzen) unter anderem zugelassen sind: Blutmehl, Mehl aus Geflügelfedern, Tierfette (mit Verunreinigungen, die in Petroläther unlöslich sind!), verschiedene Fette und Knochenfett (auch dieses in Petroläther unlöslich!), trockene Abfälle aus der Schlachtung von Geflügel (mit Chloriden!), Fleischsud (Mischung von Tierkadavern von verschiedenen Warmblütern, mit in Chlorwasserstoff-Säure oder Chloriden unlöslicher Asche!) usw. Was das Petro, die Chloride und die Wasserstoff-Säure anbetrifft, so ist deren Aufzeichnen fakultativ; was die obligatorischen Erklärungen anbetrifft, so nimmt man Zuflucht zum allgemeinen Ausdruck »Proteine«, die jedermann irreführen. Und weiter: Reste der gepreßten Kaffeebohnen, Absud von Gemüseabfällen, Birnen-, Kartoffel-, Trauben-, Tomatenschnaps (Verarbeitungsabfälle der Frucht- oder Gemüseabfälle), Saft aus dem Pressen von Fischabfällen und viele weitere Industrieabfälle. Das Schweizer Gesetz nennt keine Parasiten, Viren und krankes Fleisch; doch es erklärt, daß die Tiernahrung nur in den Handel gebracht werden darf, wenn es gesund und von guter Qualität ist; aber dies wird von der Liste der Rohmaterialien in Anhang 2B widersprochen. Die Büchsennahrung für Tiere, auch wenn sie nicht mit krankem Fleisch zubereitet wurde, wird aus Abfällen und Ausschuß hergestellt: es ist Kehricht, wenn wir nach den Gesetzen zu deren Herstellung urteilen. Unsere Haustiere, vor allem unsere Hunde und Katzen, erhalten in ihrem Freßnapf eine unsachgemäße Nahrung, werden krank und sterben; doch alles ist vollkommen legal. Das Tier als Objekt: Gottvergessene Kinder. Dieser Artikel »Wurm-Delikatessen« erschien im März 1996 in »Orizzonti / Mitteilungen«. Eine Publikation von Frau Dr. Milly Schär-Manzoli, Casa Orizzonti, CH-6517 Arbedo, Fax: 0041-91-8294113. Dr. Schär-Manzoli† war Präsidentin der OIPA (Internationale Tierschutzorganisation, 60 Vereine sind Mitglied, anerkannt bei der UNO) der ATRA / ASAV / SVAT (Schweizerische Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche) der AG STG (Aktionsgemeinschaft »Schweizer Tierversuchsgegner«) sowie Generalsekretärin der ILÄAT (Internationale Liga »Ärzte für die Abschaffung der Tierversuche«, 3000 Ärzte sind Mitglied). Die Zeitschrift »Orizzonti« erscheint in 3 Sprachen (Deutsch, Französisch und Italienisch) und hat 45000 Abonnenten im In- und Ausland. |